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Alexander

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Sonntag, 28. März 2010, 00:08

Größtes Korallenriff der Welt stirbt

Quelle: Bild.de

Zitat

Das berühmte Great Barrier Reef in Australien kämpft ums Überleben: Denn durch das immer wärmer werdende Wasser des Meeres bleichen die Korallen langsam aus und sterben. Experten sind machtlos.

Seit Jahren beobachten Forscher das Phänomen mit Schrecken: Betroffen sind besonders die Korallen des Great Barrier Reefs, knapp 600 Kilometer östlich von Sydney. Seine Fläche beträgt etwa 347.800 km². Es ist über 2 600 Kilometer lang, bietet Lebensraum für 14 000 verschiedene Pflanzen und Tierarten.

Wie kommt es, dass das größte Korallenriff der Welt seine Farbe verliert?

Schuld ist der Klimawandel. Die Weltmeere nehmen mehr als 80 Prozent der weltweiten Erwärmung auf. Eine durch Klimawandel verursachte Temperaturerhöhung des Wassers kann noch in 3 000 Meter Tiefe gemessen werden.

Wissenschaftler Peter Harrison von der Southern Cross University in Australien: „Die Wassertemperatur im Riff ist in den letzten Jahren um zwei Grad gestiegen.“

Warmes Wasser aus tropischen Bereichen rund um das Riff strömt plötzlich in das Great Barrier Reef: „Das Wasser aus dem Riff wird nach Süden verdrängt“, erklärt Harris.

Korallen sind äußerst empfindliche Organismen. Sie reagieren besonders auf Temperaturschwankungen.
In ihrem Inneren leben mikroskopisch kleine Algen (Zooxanthellen), die die Korallen mit Nährstoffen versorgen, für ihre bunte Farbe verantwortlich sind.
Bei einer Erwärmung des Meerwassers geraten die Korallen unter Stress, stoßen die Algen ab. Dann verlieren sie zuerst ihre Farbe, nach einiger Zeit sterben sie.
Wie kann man das Great Barrier Reef jetzt noch retten?

Laut Harris ist die einzige Möglichkeit eine schnelle Abkühlung des Meerwassers. Pläne der Australischen Regierung, das Riff mit einem gigantischen Sonnesegel zu schützen, helfen, laut Experten, aber wenig. Denn das Meer reagiert nur träge, gibt gespeicherte Wärme sehr langsam wieder ab.
Jetzt prüfen Forscher neue Wege, die Korallenvorkommen zu retten.

Sie müssen sich beeilen:


Die Korallen des Great Barrier Reefs (gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe) werden Jahrzehnte brauchen, um sich wieder zu erholen. Sollte ihnen nicht rechtzeitig geholfen werden, könnten sie in 20 Jahren ausgestorben sein.
MFG Alex
Grüße aus Erfurt

http://www.zierfischfreunde-erfurt.de

Alexander

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2

Sonntag, 4. April 2010, 23:22

Na wenn das mal nicht noch schneller passiert als ursprünglich gedacht, unfassbar wie dumm "wir" Menschen doch sind. Hoffentlich werden die Verantwortlichen ordentlich zur Verantwortung gezogen...

Quelle: Bild.de

Zitat

Sydney - Umweltkatastrophe vor Australien: Am größten
Korallenriff der Welt ist ein Kohlefrachter auf Grund gelaufen. Ein
Ölteppich von drei Kilometern Länge und 100 Metern Breite liegt auf dem
Meer am Great Barrier Reef. Das Schiff aus China droht
auseinanderzubrechen. An Bord hat es 65 000 Tonnen Kohle und 950 Tonnen
Öl. Das Korallenriff ist ein empfindliches Ökosystem und Lebensraum für
tausende teils einzigartige Korallen- und Fischarten.
MFG Alex
Grüße aus Erfurt

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Montag, 5. April 2010, 11:30

Man überlege,

welch Artenvielfalt dort verschwinden würde, mit welchen Konsequenzen auch für die Umwelt.

Ich denke wenn dieses Riff untergeht, stirbt eine der größten Brücken zwischen "totem Wasser" und Lebensraum.
Irgendwann werden diese Tiere nurnoch in unseren Aquarien gepflegt ich sehs schon kommen......