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Steffi

Wasserträger

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21

Mittwoch, 20. Januar 2010, 13:06

Hallo Hermann

Nein die Pflanze war in einer kleinen Plasteschachte drin und die Pflanze saß praktisch nur mit
den Wurzeln drin.

Dann meint ihr sicher was anderes. Die C. flamingo gibt es so von Den....erle
MFG Steffi

Schäfe

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22

Mittwoch, 20. Januar 2010, 14:27

Solche Pflanzen habe ich noch nirgends gesehen. Hört sich aber interessant an, vor allem, wenn man damit verhidnern kann, dass man sich Schnecken einschleppt.
Na ja wer weiß, vielleicht haben solche "Labor-Pflanzen" ja auch weniger Widerstandskraft und sind deshalb bei dir so schnell vergammelt....

hejo

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  • »hejo« ist der Autor dieses Themas

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23

Mittwoch, 20. Januar 2010, 16:06

Hallo Lara

diese Pflanzen habe ich eingeschweißt bei "Fressnapf" gekauft.Sie sind besser angewachsen und auch besser gewachsen, wie "normale" Pflanzen.
MfG

Hermann

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Schäfe

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24

Donnerstag, 21. Januar 2010, 13:28

wirklich?! 8o Das wäre dann ja mal eine tolle Erfindung. Ich denke besonders Anfänger haben Probleme Pflanzen dauerhaft im Aquarium zu halten bzw. haben Probleme mit dem Anwachsen.
Für solche Leute wären das ja dann die idealen Pflanzen. :thumbsup:

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25

Dienstag, 21. Dezember 2010, 07:47

In-vitro-Pflanzen sind nichts für Anfänger

Hallo Leute,

ich bin neu und habe mich extra hier mal registriert um zu diesem Beitrag meinen Senf dazu geben zu können.

Die Vermehrungsmethode ist für Aquarienpflanzen und alle anderen Pflanzen nicht neu. Es werden allein in Deutschland jährlich mehrere Millionen orchideen und andere Zierpflanzen so vermehrt. Bei Cryptocorynen gibt es das bereits seit 1976.

Neu ist, dass die Pflanzen in dieser Form direkt an den Kunden gegen. Normalerweise werden die Becher an Gärtnereien geliefert und die pflanzen dort dann innerhalb von zwei bis drei Monaten auf eine brauchbare Größe hoch gezogen. Vor einigen Jahre begann eine - mittlerweile nicht mehr existente Firma - damit die Pflanzen auf Messen direkt zu verkaufen. Seither kommen immer mehr von den Bechern auf den Markt. Ein Labor in Berlin vertreibt sie direkt, die Gärtnerein Tropica und Anubias haben eine Verkaufsverpackung für den Laden entwickelt.

Eine der ersten Pflanzen die so in den Handel kam war der rosa Vogel, der oben bereits erwähnt wurde. Die pflanzen gab/gibt es nur im becher, weil sich die Pflanzen nicht in der Gärtnerei kultivieren lassen. Sie verlieren ihre Farbe und werden braun oder sie gegen gleich ganz ein. Von 13 Exemplaren unter und über Wasser überlebte bei mir nur eines in einem Zimmergewächshaus.

Das Nährmedium enthält selbstverständlich Nährstoffe. Allerdings ist das kein Problem, genausowenig wie die Nährstoffe in der Steinwolle aus konventionellen Gärtnereien. Das Medium besteht aber aus Kohlenstoffverbindungen, die als Nahrung für Pilze und Bakterien ideal sind. Darum muss man die pflanzen davon befreien, wenn man nicht will das es gammelt. Ob sich das Medium abwaschen lässt hängt davon ab wie fest es ist. Für die normale Kultur verwenden die labore ein recht glibberiges Medium. beim transport werden die pflanzen darin allerdings untergebuttert. Darum sind die Medien für die Läden fester. Sie sind aber alle Wasser löslich und gehen ab, wenn man die Pflanzen ins Wasser legt.

Für Leute, die Proelme mit dem Pflanzenwuchs haben taugen diese Pflanzen nicht! Sie haben wenig Masse und keine Nährstoffreserven. Überlebenschancen haben sie nur in einem gut laufenden, stabilen Aquarium. Sonst werden sie von Algen überwuchert oder verhungern.

Liebe Grüße Maike Wilstermann-Hildebrand

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »schnecken-maike« (21. Dezember 2010, 07:47)


hejo

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  • »hejo« ist der Autor dieses Themas

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26

Dienstag, 21. Dezember 2010, 09:49

Hallo Maike,
tut mir leid, ich muß dir widersprechen. Habe solche Wasserpflanzen vor langer Zeit im "Fressnapf" gekauft und nur beste Erfahrungen beim Anwachsen, beim Wachstum und Vermehrung gemacht. Die Pflanzen, die ich gekauft habe, kamen alle aus Holland. Einen weiteren Vorteil haben diese Pflanzen,denn man schleppt sich keine Schnecken, Libellenlarven usw. ins Becken ein.
MfG

Hermann

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27

Mittwoch, 22. Dezember 2010, 06:45

Hallo Hejo,

es ist schön, dass es bei dir gut funktioniert hat. Natürlich sind die Pflanzen sauber, sie kommen aus einem sterilen Labor. Ich bezweifle aber, dass das in der Einlaufphase eines Aquariums von Vorteil ist. Irgendwo müssen meines erachtens auch ein Paar "Keime" zum Animpfen des Wassers herkommen. Darum ging es mir aber nicht. Auch In-vitro-Pflanzen haben keine Anwachsgarantie. Sie wachsen nicht besser oder schlechter als Pflanzen aus der Gärtnerei. Auch sie brauchen die richtigen Wasserverhältnisse zum überleben. In einem Aquarium, in dem es Probleme mit dem Pflanzenwuchs gibt, wird sich das auch nicht ändern wenn man In-vitro-Pflanzen verwendet. Auch die brauchen die Nährstoffe im richtigen Verhältnis, Licht einen angemessenen pH-Wert und eine passende Wasserhärte.

Ich teile die Ansicht von Schäfe nicht, dass die Pflanzen gerade für Anfänger geignet sind, die Probleme haben Aquarienpflanzen dauerhaft u kultivieren. Das Problem ist dabei nämlich nicht das Ausgangsmaterial, sondern die Pflegefehler, die die Anfänger machen. Die überleben auf Dauer auch die In-vitro-Pflanzen nicht.

Liebe Grüße Maike

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28

Mittwoch, 22. Dezember 2010, 08:58

Hallo Maike

Meiner Meinung nach, sind in vitro Pflanzen weder schlechter, noch besser als herkömmliche.
Auch kann ich deinen beiden Beiträgen keine Gründe entnehmen die sie schlechter machen.
Es ist schlicht weg egal in welchem Substrat die Pflanzen verkauft werden, wenn die Parameter nicht stimmen wachsen die Pflanzen schlecht.
Es gibt Argumente die für oder gegen in vitro sprechen:
pro:
-sofort einsetzbar auch bei Wirbellosen
- frei von Libellenlarven....
- leichter vom Substrat zu entfernen
Kontra:
-teurer
- geringe Auswahl
persönliche Erfahrung: trotz der geringen Auswahl bekam ich eine Pflanze, die ich auf herkömmlichen Substrat noch nie bekam.
die Pflanzenmenge entsprach ca . der Menge zweier Töpfe vergleichbarer Pflanzen(dadurch relativierte sich der Preis).
die Pflanzen waren gesund und satt grün. Ich erwarb zwei Wochen später einen weiteren Topf, dessen Inhalt war nicht so guter Qualität, dafür konnte ich den Preis drücken ;)
sie ließen sich problemlos abspülen( ich mag mir nicht vorstellen, wie lange es gedauert hätte die kleinen Triebe von der Steinwolle zu befreien)
beide wuchsen gut an,
den versprochenen Zuwachs erreichten sie nicht ganz.
Fazit:
Ich bin zufrieden mit der Qualität.
sollte ich wieder Pflanzen sehen, die ich auf anderem Substrat nicht bekomme, werde ich sie kaufen.
m.f.G.

Torsten

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »der kleine knurrer« (22. Dezember 2010, 08:59)