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Blondz

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Dienstag, 23. März 2010, 21:08

Planarien - fast unsichtbare Plagegeister

Hi,
es gibt ja wie überall verschiedene Meinungen zu Planarien.Von -sie gehören dazu bis gleich die chemische Keule schwingen.
Im Fisch-AQ spielen sie wohl keine große Rolle, aber bei den Wirbellosen sieht es wohl anders aus.
Bis gestern habe ich meine Becken für Planarienfrei gehalten. Es gab wohl ab und zu ein leeres PHS-Gehäuse in den Helena freien Becken,ich konnte aber trotz intensiver Suche weder Egel oder Planarie entdecken.
Dann sehe ich mein Zwergkrebsmännchen an dem sich gleich zwei Planarien fest gesaugt haben. Also wurde der arme Kerl erst mal gefangen und von seinen Plagegeistern befreit.
War übrigens nicht einfach,er hat sich ganz schön gewehrt.
Da der erste Krebsnachwuchs verschwunden ist und ich noch welche vom zweiten "Wurf"durchbringen will,werde ich wohl doch mal Chemie verwenden. Es gibt ein neues Mittel auf den Markt,was sehr gute Ergebnisse verspricht und nicht so aggressiv auf Schnecken wirken soll.Meine Bestellung ist gerade raus.
Mfg Clemens

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Dienstag, 23. März 2010, 21:29

Huhu,

Planarien setzen sich ja an Garnelen bei der Häutung und schädigen diese Immens.

Die "Keule" hättest du eigentlich weglassen können und dir stattdessen eine Gurami Art z.B. ausleihen können dann hätte sich dein Problem praktisch über Nacht erledigt.

Damit berkämpfst du sicherlich gezielt die Planarien, allerdings nicht die Ursache denn die erste Frage die sich mir stellt ist, "woher kommen die?".

Ich gehe von einem Krabben Art-Aquarium aus, ich habe allerdings keine Erfahrung mit Krabben und weis nicht ob sich Planarien an diesen Tieren gütlich tuen.

Ich denjke an Jungkrabben gehen sie bestimmt, da der PAnzer nicht hart ist.
Entschuldige die dämliche Frage aber, häuten sich Krabben bzw wechseln den Panzer?
Eigentlich schon ja?

Ich bitte dich auch die Tiere vor der Behandlung aus dem Becken zu entfernen Pflanzen und Gegenstände bitte lassen und dannach einen großen TWW machen.

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Blondz

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Dienstag, 23. März 2010, 23:04

Hi Basti,
Krebse und Krabben da gibt es einen Unterschied.
Ich halte die Zwergkrebse mit Garnelen zusammen,deswegen will ich auch keine Fische einsetzen,weil dann sicher auch der Nachwuchs gefressen wird.Soweit ich weiß, verschmähen auch die meisten Fische Planarien wegen ihres Geschmackes.
Planarien kann man sich Problemlos über Pflanzen ,Schnecken und sogar Frostfutter einschleppen. Vor allen die Eier sind sehr wiederstandsfähig.
Also so einfach wird man sie nicht los.Wenn man die Tiere umsetzt,besteht die Gefahr,die Gäste mit zu schleppen.Man müsste den ganzen Bodengrund abkochen,die Pflanzen behandeln und das Becken schrubben.
Die bisherigen Mittel waren vor allen für Schnecken tödlich und bei falscher Dosierung für die Bewohner.
Deswegen habe ich mir erst mal die Erfahrungsberichte zu den neuen Mittel durchgelesen.Es soll für die Wirbellosen und für die meisten Schnecken unbedenklich sein.
Darauf kommt es mir an,auf eine komplette Behandlung.
MfG Clemens

Steffi

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Mittwoch, 24. März 2010, 05:26

Hallo Clemens

Kann dir da nur zustimmen die Eier sind echt wiederstandsfähig.
Bei mir waren viele immer an den Scheiben oder Pflanzen. Doch selbst da das abschneiden der Pflanzen oder
entfernen der Eier von den Pflanzen ist nicht so einfach, da sie nicht fest angeheftet sind und leicht abfallen
und somit auch in den Boden...
Das heißt also man brauch eine Dauerlösung, denn wenn die Chemie oder der Fisch zbsp. die Elternplanarien vernichtet
hat muss man es trotzdem noch mehrmals anwenden...
Bei mir haben die Planarien selbst beste Chemie überlebt. Habe auch vieles Seperat mit Planarien getestet.
Wie Sprudelwasser, Chemie, warmes Wasser, Salz.
Chemie ohne Erfolg. Minwasser geringer Erfolg nur 100% MInwasser (also kein 1/2 Min und 1/2 leitungswasser
zbsp.um Pflanzen zu reinigten bringt nix). Co2 zeigt nach längerer Zeit wirkung. In Salzwasser lösten sie sich auf.
Bei Co2 werden sie rot und später sterben sie....

Chemie halte aber auch ich für Sinnlos. Flubenol zbsp.muss danach der Bodengrund gereinigt werden, dann
kann ich auch gleich das becken neu machen.
Außerdem zerstört es das ganze Gleichgewicht im AQ und der Kreislauf beginnt praktisch neu wie in der Einlaufphase.
Und halt auch weil es nicht die Eier abtödet.

Ich habe oft gemerkt das sich das Problem von ganz allein erledigt hat in den Filterlosen Becken.
Ich denke mal das es am hohen Co2-Wert lag, dagegen sollen sie auch empfindlich sein.
Vlt-liegt es aber auch am Ph-wert...
Auch nur mit Lebenfutter füttern bringt was.

Nicht nur Garnelen fügen sie Schaden zu, auch Laich wird ausgesaugt.
Und bei meinen Habrosus sind sie in die Kiemen gekrochen und zerfrasen sie Lebendig...dh. sie gehen nicht
nur an Kranke und tode Tiere.

Ist auch gut wenn die Schnecken sterben da sie ebenfalls als Überträger gelten.

Verzweiflung kann ich Verstehen hatte sie auch eine lange Zeit unzählige Neueinrichtungen...
20Habrosus haben sie getödet und viele Garnelen...

Habe immer Nachts das Licht angemacht und sie abgesaugt.
Von allein verschwunden sind sie in meinem Guppybecken.
Auch in Sandbecken und Becken mit wenig Unterschlupf überleben sie weniger.

Kannst aber gerne Berichten ob das Mittel funktioniert...
MFG Steffi

Alexander

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Mittwoch, 24. März 2010, 17:49

Hallo zusammen,

ich würde Labyrinther empfehlen, wenn es der Besatz zulässt, die sind ausgehungert die beste Waffe. Ich hatte selbst in einem 54er Becken Planarien leben, welche mein Kampffischbock schnell aussterben ließ. Sowas geht natürlich nicht innerhalb von 1-2 Tagen, auf lange Sicht hin, schaden diese Tiere aber am wenigsten, kommt halt drauf an ob es der übrige Besatz zulässt. Eine Leihgabe wäre natürlich die optimalste aller Lösungen, ansonsten muss man sich Gedanken über die weitere Pflege machen ;-)
MFG Alex
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Mittwoch, 24. März 2010, 17:59

Hi Steffi,
ich werde gerne Berichten,wie das neue Mittel wirkt,es soll auch die Eier abtöten.
Bei mir müssen sich die Planarien sehr gut verstecken,weil ich sie nicht zu Gesicht bekomme.Wenn sie sich nicht an den Krebs fest gesaugt hätten,wär ich immer noch im Glauben,Planarien frei zu sein.
Aber davon soll es ja auch einige hundert Arten geben,die einen gefährlich,die anderen nicht.
Ich werde das Mittel aber erst mal nur in einen Becken ausprobieren.
MfG Clemens

Alexander

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Mittwoch, 24. März 2010, 18:05

Hallo Clemens,

von welchem neuen Mittel sprichst du eigentlich bzw. von welcher Firma wird das vertrieben? Einige Sorten sind ja mittlerweile auf dem Markt, aber ich halte dennoch nicht viel davon. Imo schadet man dem Gesamtsystem mehr als das es nutzt, aber vielleicht ist es doch was einzigartiges, was ich aber nur schwer glauben kann. Weil wie du selber schreibst, gibt es nunmal zig verschiedene Planarienarten, vielleicht reagieren die da alle anders drauf.
MFG Alex
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Mittwoch, 24. März 2010, 18:46

Hi Alex,
ich habe auch noch nie Chemie benutzt,die bisherigen Mittel schienen mir auch nicht geeignet.
Ich wollte hier auch keine Werbung machen.Dieses Produkt heißt No Planaria von Biomax. Hauptinhaltsstoff ist Betelnusspalmen-Extrakt.
Mfg Clemens

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Sonntag, 28. März 2010, 23:50

Hi,
der erste Test ist abgeschlossen.Der Besatz in diesen Becken war:
Sakura
Zwergkrebse
Rotscherengarnelen (zum ablaichen)
PHS
Blasenschnecken
TDS
Das Mittel wird 3 Tage angewendet.Danach ist ein 50 prozentiger Wasserwechsel nötig.
Die Sakura in allen größen keine Ausfälle.Die Rotscheren -Garnelen haben in der Zeit ihre Jungen entlassen,auch keine Ausfälle.Es gab bis jetzt weder bei den Zwergkrebsen ,Blasenschnecken oder PHS Ausfälle.
Die TDS haben sich nach dem zweiten Tag eingegraben.Das soll sich aber bald wieder geben.
Der Test im zweiten Becken läuft,ich werde weiter berichten.
MfG Clemens

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Montag, 29. März 2010, 14:16

Hi

Und wie reagieren die Planarien darauf?
MFG Steffi