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Alexander

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Samstag, 9. Januar 2010, 00:09

Liste schnellwachsender Pflanzen

Ceratophyllum demersum/submersum---Gemeines Hornkraut
(pH: 6,0-7,5; Härte 5-15; Temp. 18-30°C)

Diese Stengelpflanze mit ihren vielen verzweigten Blattquirlen bildet keine Wurzeln. Sie ist ein Kosmopolit der wöchentlich satte 10-20 cm wächst. Somit werden Gesamtwuchslängen von bis zu einem Meter oder noch mehr erreicht. Die Vermehrung erfolgt durch Seitentriebe an der Pflanze und Kopfstecklinge. Als submersum zeichnet sich die Pflanze durch die feineren Blätter aus, in der Form demersum werden grobere Blätter gebildet. Hornkraut kann auch sehr gut als Schwimmpflanze verwendet werden, durch das rasche Wachstum und die Entstehung von Seitentrieben entstehen sehr rasch dichte Polster, die Jungfischen einen idealen Unterschlupf bieten.
Als Mexikohornkraut bildet die Pflanze stark verzweigte Blattquirlen, die manchmal sogar rötlich werden

Ceratopteris cornuta---Hornfarn
(pH 5,5-7,5; Härte 5-15; Temp: 18-30°C)

Bisher wurde diese Pflanze vom Handel unter dem Namen Ceratopteris thalictroides angeboten. Der Hornfarn ist ein tropischer Kosmopolit, der monatlich 2-3 Blätter hervorbringt. Mit einer Gesamtwuchshöhe von bis zu 50cm ist er als Hintergrundpflanze sehr beliebt. Die Vermehrung erfolgt durch Adventivpflanzen, die sich auf den Blatträndern bilden. Besonders geeignet ist der Hornfarn auch zum Einsatz in Barschbecken und als Schwimmpflanze. Bei der Einpflanzung ist darauf zu achten, dass das Rhizom nicht zu tief in den Boden gelangt. Hervorragend lässt sich Hornfarn auch als Aufsitzerpflanze auf Wurzeln oder Steinen dekorieren.

Ceratopteris thalictroides---Sumatrafarn

(pH 6,5-7,5; Härte 5-15; Temp. 22-30°C)

Im Handel war der Sumatrafarn bisher unter dem alten Namen Ceratopteris thalictroides filiformis zu finden. Er ist ein tropischer Kosmopolit, wächst bis zu 50 cm hoch und treibt 2-3 Blätter pro Monat. Die Vermehrung erfolgt durch Adventivpflanzen und bei ausreichender Nährstoffversorgung ist er ein ziemlich anspruchsloser Pflegling. Auch der Sumatrafarn ist sehr gut für Barschbecken geeignet, sowie als Schwimmpflanze zu verwenden. Unter Wasser kultivierter Sumatrafarn ist lichtbedürftiger und daher möglichst frei als Solitärpflanze einzusetzen. Beim Einsetzen ist darauf zu achten, dass das Rhizom nicht zu tief in den Boden gelangt. Auch der Sumatrafarn eignet sich als Aufsitzerpflanze.

Echinodorus cordifolia --- Herzblättriger Wasserwegerich

(pH 6,5-7,2; Härte 5-15, Temp. 22-28°C)

Diese Pflanze kommt aus Süd- und Mittelamerika und bildet monatlich ca. 2 Blätter. Die Gesamtwuchshöhe beträgt zwischen 40 und 60 cm und sie vermehrt sich über Adventivpflanzen, die an den Blütentrieben auswachsen. In den Aquarien wächst sie bei guter Beleuchtung auch über den Wasserspiegel hinaus, leider verbrennen teilweise dann ihre Blätter an den Beleuchtungen. Zu erkennen ist sie sehr gut an den langstieligen Blättern, die herzförmig sind. Sie eignet sich besonders als Solitärpflanze in großen Aquarien.

Als Variationen dieser Pflanze werden im Handel noch angeboten:

Harbich's kleiner Froschlöffel (als var. Harbich)

Hier treibt die Pflanze monatlich zwischen einem und zwei Blättern und erreicht eine Gesamtwuchshöhe von 10-20 cm. Sie erkennt man an den rundlichen Blättern, die keine Tüpfelzeichnung aufweisen und eher kurzstielig sind.

In der gelben Variation kommt die Pflanze aus dem schönen Mittelamerika, wird mit nur 20-30 cm Gesamtwuchshöhe nur mittelgroß und treibt monatlich etwa 1 Blatt. Sie vermehrt sich auch über Adventivpflanzen. Ihre Blätter sind eher rundlich, dabei jedoch länger als breit.

Echinodourus tenellus var. tenellus--- grasartige Zwergschwertpflanze

(pH 6,5-7,2; Härte 2-15; Temp. 22-30°C)

Die Echinodorus tenellus ist eine grasartige Vordergrundpflanze, die mit 5-8 cm Gesamtwuchshöhe auch gut für kleinere Aquarien geeignet ist. Sie bildet unter guten Bedingungen etwa 2 Ausläuferpflanzen pro Woche und ist damit sehr schnell flächendeckend. Die einzelnen Blätter sind etwa 1-2 mm breit und je nach Beleuchtung ist sie grün (schattig) oder rötlich (sehr hell). Diese Pflanze ist nur bedingt für hartes Wasser geeignet.

Echinodourus parviflorus (alt: peruensis)--- Schwarze Amazonaspflanze

(pH 6,0-7,8; Härte 2-15; Temp 22-28°C)

Bisher war diese Pflanze unter dem Namen Echinodorus peruensis im Handel zu finden. Sie kommt aus Südamerika und hat eine Gesamtwuchshöhe von ca. 25 cm. Bei sehr dichtem Pflanzabstand können auch durchaus Wuchshöhen von bis zu 45 cm erreicht werden. Pro Woche treibt diese Pflanze 1 Blatt und vermehrt sich problemlos über Adventivpflanzen. In kleinen Aquarien ist diese Pflanze als Solitärpflanze sehr gut geeignet.

Echinodourus parviflorus "Tropica" (alt: mucronatus)--- Schwarze Amazonaspflanze
(pH 6,0-7,8; Härte 2-15; Temp 22-26°C)

Bisher ist diese Pflanze im Handel unter dem Namen Echinodorus mucronatus verkauft worden, als deutsche Bezeichnung wird auch häufig Samolus-Schwertpflanze verwendet. Sie kommt aus Südamerika und erreicht eine Gesamtwuchshöhe von ca. 10-15 cm. Monatlich treibt sie zwischen 1 und 2 Blättern und vermehrt sich über Adventivpflanzen. Die Blätter haben sehr kurze Stiele und sind dunkelgrün.

Echinodorus bleheri–--Große (breite) Amazonas-Schwertpflanze
pH: 6-7,5; Härte 2-15, Temp: 24-28°C)

Bisher war sie im Handel unter: Echinodorus paniculatus zu finden und stammt aus Südamerika. Mit einer Gesamtwuchshöhe von bis zu 60 cm und wöchentlichem Wuchs von ca. 1lanzettenähnlichem Blatt gehört sie zu den schnellerwachsenden Echinodorusarten. Ihre Blätter sind bis zu 5cm breit und sie kann wenn sie gut gewachsen ist, bis zu 50 Blätter besitzen. In unseren Aquarien ist die Echinodorus bleheri eine der beliebtesten Solitärpflanzen. Sie vermehrt sich über Adventivpflanzen am Blütenstil. E. belehri verträgt auch härteres Wasser und wächst auch bei mäßigen Lichtverhältnissen gut.

Echinodorus osiris---Rötliche Amazonas-Schwertpflanze

(pH: 6-7,5; Härte 5-15; Temp: 22-28°C)

Die E. osiris stammt urprünglich aus dem südlichen Südamerika und erreicht ca. 50 cm Wuchshöhe. Mit einem monatlichen Wuchs von 2-3 Blättern wird sie sehr ausladend. Die jungen Blätter sind bronzerot. Sie vermehrt sich über Adventivpflanzen am Blütenstil, sowie durch Seitensprosse am Rhizom und zeichnet sich besonders durch ihre Anspruchslosigkeit aus, die sie anscheinend in jedem Aquarium gedeihen lässt. Auch härtere Wasserverhältnisse hemmen den Wuchs nicht. Bei hoher Beleuchtung kümmert sie. Diese Pflanze möchte gerne „satte Füße“ (düngen) und verträgt auch groben Bodengrund sehr gut.

Echinodorus major---Leopoldina-Schwertpflanze
(pH: 6,5-7,2; Härte 2-12; Temp: 24-28°C)

Bisher wurde die Pflanze im Handel unter dem Namen: Echinodorus martii angeboten und kommt aus
Brasilien. Die Wuchshöhe beträgt etwa 40-60 cm und monatlich werden 1-2 neue Blätter gebildet, die dann hellgrün und gewellt sind. Besonders hervorzuheben ist, dass diese Pflanze als Indikator für Eisenmangel hervorragend funktioniert – sie reagiert sehr empfindlich was sich darin äußert, dass die Blätter sehr schnell gelb werden. Bei guter Nachdüngung werden die Blätter aber schnell wieder zum gewöhnten hellgrün. Sie bevorzugt mittelstarkes Licht und nährstoffhaltigen, lockeren Sandboden. Zu Nachbarpflanzen sollte ein ausreichender Abstand gehalten werden. Eine Abkühlung des Bodengrundes wird meist mit Kümmerwuchs bestraft.

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Samstag, 9. Januar 2010, 00:11

Egeria (Elodera) densa---Argentinische Wasserpest
(pH 6,5-7,5; Härte 2-12; Temp 22-28°C)

Bisher wurde diese Pflanze im Handel als Elodea densa verkauft. Sie kommt vermutlich ursprünglich aus Amerika und wurde in Asien erfolgreich eingebürgert. Es ist eine Stengelpflanze, die je Blattquirl ca. 3-5 Blättchen bildet. Die Gesamtwuchshöhe beträgt ungefähr 60 cm und mehr. Pro Woche schafft sie ansehnliche 10 cm, und scheint in härterem Wasser besser zu wachsen, als in weicheren Gewässern. Die Vermehrung erfolgt durch Kopfstecklinge. Egerien können auch sehr gut als freischwimmende Pflanzen kultiviert werden.

Egeria (Elodera) densa---Dichtblättrige Wasserpest
(pH 6,5-7,5; Härte 2-12; Temp. 15-25°C)

Bisher wurde diese Pflanze im Handel unter dem Namen Elodea densa bekannt. Sie ist auch in Europa schon erfolgreich eingebürgert, stammt aber ursprünglich aus Amerika. Diese Wasserpest mag höhere Temperaturen nicht sehr gerne und zeigt ab 25 Grad Wuchsschwierigkeiten. Die Vermehrung erfolgt durch Kopfstecklinge, eine Gesamtwuchshöhe von 60cm und mehr wird erreicht. Ein wöchentliches Wachstum von 10 cm ist nicht selten bei dieser Stengelpflanze. Diese Art der Wasserpest wächst in weichem Wasser besser, als in härterem.

Gymnocoronis spilanthoides---Falscher Wasserfreund

(pH 6,5-7,2; Härte 5-15; Temp: 18-26°C)

Aus Asien kommt der falsche Wasserfreund. Er ist eine Stengelpflanze, die bis zu 25 cm pro Woche wächst. Insgesamt wird er 60 cm lang und wird über Kopfstecklinge vermehrt. Der falsche Wasserfreund ist eine der schnellwachsendsten Aquarienpflanzen und mit seinen hellgrünen, gegebüberständigen Blättern eine attraktive Hintergrundpflanze. Emers gezogene Pflanzen neigen dazu schnell aus dem Wasser herauszuwachsen, deshalb ist ein häufigeres Einkürzen anfangs nötig.

Hydrilla verticillata---Grundnessel


Die Grundnessel ist ein mit Seitentrieben und Wasserwurzeln gesegneter Kosmopolit. Sie wächst 5 cm pro Woche und erreicht eine Gesamtwuchshöhe von 40 cm. Diese Stengelpflanze hat 3-9 Blättchen pro Quirl, jeder Quirl hat einen ungefähren Durchmesser von 1-1,5 cm.

Hydrocotyle leucocephala---Brasilianischer Wassernabel/Wasserefeu

(pH 6,0-7,5; Härte 2-15; Temp. 20-28°C)

Diese Pflanze besteht aus sehr langen Ranken, die runde, fast herzförmige, hellgrüne Blätter haben (manche nennen sie auch Hütchenpflanze wegen des Aussehens der Blätter). Die Ranken werden bei einem wöchentlichen Wachstum von ca. 10 cm bis zu 60 cm lang. Die Vermehrung erfolgt durch Seitensprosse. Brasilianisches Wasserefeu kann eingepflanzt oder als Schwimmpflanze verwendet werden. Der Lichtbedarf der Pflanze ist hoch und eine ausreichende CO2-Versorgung sollte gewährleistet sein.

Heteranthera zosteraefolia---Seegrasblättriges Trugkölbchen
(pH 6,0-7,5; Härte 3-15, Temp. 24-28°C)

Das Trugkölbchen kommt aus Südamerika. Mit wöchentlich 5 cm Wuchs ist diese Stengelpflanze eine sehr beliebte Aquarienpflanze. Die einzelnen Triebe erreichen eine Länge von 50 cm, die Vermehrung erfolgt über Kopfstecklinge. Besonders beliebt macht das Trugkölbchen die hellgrüne Farbe der lanzettenähnlichen Blättchen. Diese Pflanze ist bei ausreichender Lichtversorgung problemlos und kann auch in kriechender Wuchsform kultiviert werden, wenn Stecklinge schräg eingesetzt werden.

Hygrophila corymbosa---Großer Wasserfreund
(pH: 6,5-7,5; Härte 2-15; Temp. 22-28°C)

Bisher verkaufte der Handel die Pflanze unter der lat. Bezeichnung Nomaphila stricta. Der Riesenwasserfreund oder das Kirschblatt wie sie unter deutschem Namen genannt wird stammt ursprünglich aus Südostasien. Mit einer Gesamtwuchshöhe von 40-60 cm eignet sich diese Pflanze besonders gut als Hintergrundpflanze. Wöchentlich wächst sie etwa 5-10 cm und wird über Kopfstecklinge und Seitentriebe vermehrt. Der Riesenwasserfreund kann auch sehr gut in offenen Aquarien gehalten werde, dort wächst er auch gerne über die Wasseroberfläche hinaus und bezaubert mit wunderschönen Blüten. Besonders beliebte Aquarienpflanze, die sowohl in der Gruppe als auch als Solitärpflanze in vielen Aquarien zu finden ist, mit nur mittlerem Lichtbedarf.

Hygrophila polysperma---Indische Wasserfreund
(pH 6,5-7,8; Härte 2-15; Temp. 15-30°C)

Der indische Wasserfreund ist eine Stengelpflanze, mit hellgrünen, ovalen, länglichen Blättern. Er wächst wöchentlich ca. 10 cm und erreicht in kurzer Zeit eine Gesamtwuchshöhe von 50 cm. Diese Pflanze fühlt sich auch in Aquarien ohne Heizer wohl und wird über Kopfstecklinge vermehrt. Eine der besten Aquarienpflanzen, die jedoch einen hohen Nährstoffbedarf hat. Besonders gut wächst diese Pflanze unter hohem Lichteinfluß auf gut gesättigtem Bodengrund.
Ludwigia repens---Kriechende Ludwigie, Schmalblättrige Ludwigie
(pH 6,0-7,5; Härte 4-14; Temp. 18-28°C)

Sie stammt aus Mittelamerika und den südlichen USA, die Blätter sind schmaler und stehen dichter als bei den anderen Ludwigien beieinander. Wöchentlich wächst sie ca. 4 cm und erreicht eine Gesamtwuchslänge von 50cm. Die Vermehrung erfolgt durch Kopfstecklinge, aus dem alten Sproß treiben weitere Seitentriebe. Bei heller Beleuchtung färben sich die lichtnahen Blätter rötlich. Besonders bei etwas kühleren Temperaturen ist die kriechende Ludwigie sehr wuchsfreudig. Der Lichtbedarf dieser Pflanze ist mittel.

Ludwigia palustris---Bastard Ludwigie, Hellgrüne Ludwigie
(pH 6,5-7,5; Härte 5-15; Temp. 22-26°C)

Sie stammt vermutlich aus den USA und wächst wöchentlich ungefähr 5 cm. Damit werden Gesamttrieblängen von 50 cm erreicht. Die Vermehrung erfolgt durch Kopfstecklinge, aus den alten Sprossen bilden sich dann viele Seitentriebe. Sie bildet sehr viele Wasserwurzeln, die ein ideales Versteck für Jungfische sind. Sowohl für den Mittel-und Hintergrund, als auch als Solitärpflanze geeignet. Der Lichtbedarf ist hoch.

Var: Mexico: Großblättrige Ludwigie
(pH 5,8-7,5; Härte 2-15; Temp. 18-30°C)

Wächst pro Woche ungefähr 5 cm und erreicht Gesamtlängen von 50 cm. Sie stammt aus Mexiko und wird auchüber Kopfstecklinge vermehrt. Bei viel Licht werden neue Blätter oft gelb-orange.
Var. Rot: Rötliche Ludwigie ( pH 5,8-7,5; Härte 5-15; Temp 18-28°C)
Diese Art kommt vermutlich aus den USA, die Blattstiele und die Blattnerven sind rot. Wöchentlich wächst sie ungefähr 5 cm und wird insgesamt 50 cm hoch. Auch sie wird durch Kopfstecklinge vermehrt und sie wird bei viel Licht intensiv rot.

Var. Heidenreich: Großblättrige Ludwigie

(pH 6,0-7,2, Härte 2-12; Temp. 18-24°C)

Die Stammform kommt vermutlich ursprünglich aus den USA. Die Blätter sind auf der Oberseite rot-grünlich, auf der Unterseite rot gefärbt. Auch hier gilt das gleiche Wuchs- und Vermehrungsverhalten, wie bei den anderen Ludwigien. Die großblättrige Ludwigie bevorzugt weiches Wasser.

Limnophila sessiliflora---Kleine Ambulia oder Blütenstielloser Sumpffreund

(pH 6,0-7,5; Härte 3-14; Temp: 22-28°C)

Die kleine Ambulia stammt aus Südostasien, hat hellgrüne Blattquirle, die mit 4-5 cm Durchmesser sehr stattlich sind. Wöchentlich wächst sie 15 cm und erreicht eine Trieblänge von 50 cm. Bei hoher Lichtversorgung werden die Stengelabstände zwischen den Quirlen kürzer. Sie braucht zum gesunden Wachstum eine optimale Versorgung mit CO2 und Nährstoffen. Die Vermehrung erfolgt durch Kopfstecklinge und Seitentriebe. Die Kleine Ambulia reagiert sehr stark auf Eisenmangel und stellt dann das Wachstum ein. Daher ist auf eine gute Düngung zu achten.

Lilaeopsis novae zelandiae---Neuseeland-Graspflanze


Mit etwa 5-8 cm Gesamtwuchshöhe eine tolle grasähnliche Vordergrundpflanze. Wenn sie sich bei viel Licht wohlfühlt, treibt sie wöchentlich 1-2 Blättchen je Spross. Die Blättchen sind kurzgestielt und zungenförmig. Die Vermehrung erfolgt durch Seitensprosse.

Myriophyllum aquaticum---Brasilianisches Tausendblatt/Tannenwedel
(pH 5-7,5; Härte 1-12; Temp. 22-30°C)

Bisher wurde diese Pflanze im Handel unter Myriophyllum brasiliense angeboten. Sie stammt aus Südamerika und hat sich in fast allen tropischen und subtropischen Gebieten mittlerweile niedergelassen. Die Pflanze erreicht eine Gesamttrieblänge von ca. 40 cm und bildet etwa 15 cm lange Wurzeln. Vermehrt wird sie über Steitensprosse. Der Name Tannenwedel wird abgeleitet, da die Unterwassertriebe wie kleine smaragdgrüne Tannenbäumchen aussehen. Sie ist auch eine hervorragende Freilandpflanze und fühlt sich auch in heimischen Teichen wohl.

Myriophyllum hippuroides---Dichtblättriges Tausendblatt

(pH 6,5-7,5; Härte 2-12; Temp. 18-25°C)

Das dichtblättrige Tausendblatt stammt aus Nord- und Mittelamerika, die Blattqurile sind sehr fein gefiedert und es ist anspruchslos in der Kultur. Bei einem wöchentlichen Wuchs von ca. 10 cm werden Gesamttrieblängen von 50 cm erreicht. Die Vermehrung erfolgt durch Kopfstecklinge, wobei der alte Sproß noch viele weitere Seitentriebe hervorbringt

Nesaea crassicaulis---Dickstengelige Nesaea
(pH: 5,5-8,5; Härte: 2-12; Temp: 22-28°C)

Sie kommt aus dem tropfischen Afrika und wächst wöchentlich ca. 10 cm. Insgesamt werden die Triebe ca. 50 cm lang, die Blätter stehen paarig und kreuzweise übereinander. Vermehrt wird diese Pflanze durch Seitentriebe und durch Kopfstecklinge. Am besten wird sie mit etwas Abstand gepflanzt, da die Nasaea sehr viel Licht braucht, auch an den unteren Blättern. Oft wird die Nasaea mit Amania-Arten verwechselt. Am gelb-grünlichen Stengel lässt sie sich jedoch von diesen unterscheiden.

Potamogeton spec. Vietnam---Vietnamesisches Laichkraut
(pH: 6-7,2; Härte: 2-10; Temp: 22-28°C)

Dieses Laichkraut stammt wie es schon der Name verrät aus Vietnam und wächst wöchentlich ca. 10-15 cm. Damit erreicht sie eine Trieblänge von 50-70 cm. Die Vermehrung erfolgt durch Ausläufertriebe und Kopfstecklinge. Die Blätter sind am Rand leicht gewellt, was die Pflanze als dekorativen Blickfang zwischen niedrigen Rasenpflanzen werden lässt. Auf eine ausreichende, mindestens mittelstarke Beleuchtung sollte man bei der Kultivierung dieser Pflanze achten. Die Stecklinge brauchen einige Zeit um sich einzugewöhnen, wachsen aber nach der längeren Eingewöhnungsphase rasch und bilden schnell weitere Seitenausläufer.

Sagittaria subulata var. subulata---Flutendes Pfeilkraut

(pH 6,0-7,8; Härte 2-15; Temp. 20-28°C)

Die Heimat des Pfeilkrautes liegt in Nord- und Mittelamerika. Es ist eine grasartige Pflanze, die sehr zur Rasenbildung neigt. Jedoch sind auch hier Gesamtwuchshöhen von 40 cm möglich. Monatlich bildet sie etwa 2-3 Blätter und vermehrt sich über Ausläuferpflanzen, von denen etwa eine pro Monat gebildet werden. Häufiges umsetzen im Aquarium mag sie gar nicht. Die Blätter des Pfeilkrauts sind etwa 6mm breit und 30-40 cm lang. Dieses Pfeilkraut wächst auch unter mäßigem Lichteinfall noch sehr zufrieden stellend. Es bietet eine gute Alternative zu Vallisnerien.

Sagittaria subulata var./ forma pusilla---Zwergpfeilkraut

(pH 6,0-7,8; Härte 2-20; Temp. 22-30°C)

Das Zwergpfeilkraut kommt aus Mittelamerika und hat wie die große Schwester ca. 6mm breite Blätter. Auch das Zwerpfeilkraut ist rasenbildend und erreicht eine Gesamtwuchshöhe von ca. 10-15 cm, in seltenen Fällen bis zu 20 cm. Monatlich werden 2-3 neue Blätter und etwa eine neue Ausläuferpflanze gebildet. Zwergpfeilkraut wächst auch in hartem Wasser und passt sich mäßigem Lichteinfall optimal an, jedoch ist dann verlangsamter Pflanzenwuchs zu bemerken.

Shinnersia rivularis---Mexikanisches Eichenblatt

(pH: 5,5-8; Härte: 2-15; Temp: 18-30°C)

Bisher bekannt war diese Pflanze im Handel als Trichocoronis rivularis .
Gefunden wurde sie in Mexiko und ist leicht an den gegenständigen, eichenblattähnlichen Blättern zu erkennen, die an einem dickeren Stengel sitzen. Mexikanisches Eichenblatt ist mit einem wöchentlichen Wuchs von 20 cm eine der schnellsten Aquarienpflanzen beim Wachstum, und erreicht eine Gesamthöhe von ca. 60 cm. Die Vermehrung erfolgt durch Kopfstecklinge.

Vallisnerie spiralis---Schrauben-Vallisnerie

(pH 6,5-7,5; Härte 5-12; Temp. 20-28°C)

Die Vallisnerie ist ein tropischer Kosmopolit, sie treibt monatlich ca. 2 grüne, bandartige Blätter, die bis zu einem Meter lang werden können. Sie vermehrt sich nach längerer Eingwöhnungsphase problemlos und reichlich durch Ausläuferpflanzen. Vallisnerien haben einen nur mittleren Lichtbedarf und sind deshalb auch unter Schwimmpflanzen noch wuchsfreudig.

Vallisnerie tortifolia---Schrauben-Vallisnerie
(pH 6,5-8; Härte 5-15; Temp. 22-28°C)

Die kleine Schraubenvallisnerie kommt vermutlich aus Südostasien, auch ihre Blätter sind wie die der großen Schwester grün und bandartig. Monatlich treibt sich ungefähr 2 neue Blätter, die dann bis ca. 25 cm lang werden. Auch sie vermehrt sich über Ausläuferpflanzen und benötigt auch einge längere Eingewöhnungsphase.

Vallisnerie americana---Schrauben-Vallisnerie
(pH 6,0-7,2; Härte 5-15; Temp. 18-28°C)

Die große Schraubenvallisnerie. Kommt aus Mittelamerika, und hat wie die kleine Schraubenvallisnerie grüne, bandartige Blätter die sich weit verdrehen. Ihre Gesamtwuchshöhe wird mit bis zu 40 cm angegeben, jedoch gibt es auch einige Aquarianer, die schon wesentlich längere Blätter bei sich beobachten durften. Der monatliche Wuchs liegt bei ungefähr 2 Blättern, und sie vermehrt sich ebenfalls reichlich durch Ausläuferpflanzen
MFG Alex
Grüße aus Erfurt

http://www.zierfischfreunde-erfurt.de