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Iriatherina

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Montag, 8. August 2011, 21:41

Babyboom - Zuchtversuch von Puntius padamya (Odessabarbe)

Hallo liebes Forum.

Nachdem ich nun eine ganze Zeitlang im Untergrund tätig war, hauptsächlich per PN aktiv, kann ich nun voller Stolz und Glück zwei Fischarten von meiner Wunsch- auf die Bestandsliste schieben: Pseudomugil gertrudae von Simone alias leuchtauge sowie Puntius padamya, die wunderschöne Odessabarbe. Diese habe ich von einem latent fischbegeisterten Kollegen bekommen, um sie zu vermehren. Namentlich zwei Herren und eine Dame, wobei ich nach den dauernden Reibereien in ein weiteres Weibchen investiert habe. Zumal die TIere vermutlich mehr oder weniger verwandt sind, da sich die Art im Becken des Kollegen über die bereits dritte Generation selbst erhalten hat. Wobei es eben nur noch ein einziges Weibchen gab. Nun bin ich ja leicht entflammbar, wie meine Mutter das nennt, somit ist das Fieber beim Anblick einer bereits freischwimmenden Larve nach nur einer Woche voll ausgebrochen und ich werde versuchen, hier ein loses Zuchttagebuch zu führen.

Als erstes hab ich mir heute Material für Laichroste gekauft (gibt ja keine fertigen so zu kaufen, muss man halt selber basteln). Genauer handelt es sich um ein Kunststoffgeflecht aus dem Baumarkt, Maschenweite ca. 5mm, das vom Hersteller zum Schutz von Regenrinnen vor Laub gedacht war. Der Witz ist, dass es den Krempel in schweineteuer und spottbillig gibt... Zwischen den Regalen um 180° gedreht, 15€ gespart... Was es nicht alles gibt...
Der Plan sieht nun einerseits vor, im Hälterungsbecken eine Ecke abzutrennen, denn offensichtlich laichen sie ja dort und offensichtlich kommen Junge hoch. Da die Eltern sich vorwiegend unten aufhalten und die Larven unter der Oberfläche schwimmen, geht es nur um die paar Stunden bis zum Schlupf, die Eier zu schützen. Zweitens will ich mir ein "richtiges" Laichbecken in dieser Art basteln, dort sollen die Elterntiere dann für ca. 24h, höchsten aber 48h rein, laichen und nachher wieder zurück nach Hause. Dann kommt der Rost raus und die Larven können gefahrlos im Schlupfbecken aufwachsen. Ziel ist es, genug Jungfische zu erzeugen, um mein 300l-Becken zu besetzen und an den Eigentümer der Zuchttiere eine lebendige Leihgebühr zu entrichten. Er glaubt mir übrigens nicht, dass es schon Larven geben soll, das ging viel zu schnell ;-)

Infusorien habe ich gestern frisch aufgegossen, Mikrowürmer hab ich ohnehin die ganze Zeit am Laufen, der Moskitobärblinge wegen, und Flüssig- sowie Staubfutter sind fester Bestandteil meines Fundus. Damit sollte es dann hoffentlich nicht allzu schwer werden... Wie es sich mit Fotos verhält, kann ich nicht versprechen, ich habe die meiste Zeit nur die Handykamera zur Verfügung.

So, dann hoffe ich mal, dass das hier auf Interesse stößt! Wünscht mir Glück!
Allerbeste Grüße
Angela



Fischwunschliste :rolleyes: : 1. Filigranregenbogenfisch (Iriatherina werneri) 2. Gefleckter Zwergpanzerwels (Corydoras habrosus) 3. Galaxy-/Perlhuhnbärbling (Danio margaritatus) 4. Gabelschwanzblauauge (Pseudomugil furcatus)

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nordluchs (22.12.2012)

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Donnerstag, 11. August 2011, 00:20

Bastelmarathon geglückt. Hoffe ich...
Hier mal ein paar Bilder von meiner Bastelei:

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Material: 1 kleines Becken 30x20x20 (hatte ich noch da), Laubschutzgitter für Regenrinne aufgerollt (Baumarkt 2,65€), einige kleine Kabelbinder, Schere, Kneifzange. Da das Gitter selbst zu schmal für das Becken war, hab ich zwei Stücken auf die Beckenbreite so zugeschnitten, dass die Biegung der Rolle für die Wölbung des Rostes ausgenutzt wird. Das Plastegeflecht lässt sich mit der Küchenschere wunderbar schneiden. Die beiden Stücken hab ich mit Kabelbindern so verbunden, dass sie in der Länge des Beckens festsitzen, um keinen Spalt freizulassen.

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Beim Einfüllen des Wassers zeigt sich der Auftrieg des Gitters. Dem muss man mitentsprechenden Steinen entgegenwirken. Zu schwere Steine drücken das Gitter platt, zu leichte und glatte rutschen weg. Da ich den Fischen sowieso Pflanzen anbieten wollte, damit sie sich wohler fühlen und es außerdem noch halbwegs erträglich aussieht, nutze ich die Pflanzen als Halt für die Steine, die dem Gitter Halt geben sollen. Ich hab Ableger von grünen Lotus genommen, weil die noch keinen Sand zwischen den Wurzeln haben und sich sauber durch die Maschen stecken lassen, wo sie sich von allein festhalten. Der Schwimmfarn dunkelt das Becken ab. Ich hab im Hälterungsbecken festgestellt, dass es den Odessas gefällt, wenn es nicht so hell ist. Sie hatten sich in den ersten Tagen fast nur versteckt, bei jeder Bewegung vorm Becken waren sie weg. Kaum hatte ich zwei-drei Hände Schwimmfarn drauf, kamen sie raus und haben sich mittlerweile sogar an mich gewöhnt. Wenn ich füttere, kommen sie sofort an. Deshalb habe ich die Seiten des Beckens mit Moosgummiplatten bedeckt (weil ich die eben grad zur Hand hatte). Obendrauf liegt eine Glasscheibe, aus einer Schiebetür eines entsorgten Schränkchens geschnitten. Im Übrigen ist das Becken techniklos und steht auf meinem Schreibtisch.

Morgen nachmittag will ich die Fische einsetzen, laut Literatur soll dann am nächsten Morgen das Laichen losgehen. Mal sehen. Ich bin gespannt!
Im Hälterungsbecken hab ich heute vier freischwimmende Larven zusammen gesehen. Wahrscheinlich sind es noch mehr, denn sie sind verdammt gut im Verstecken. Ein relativ dichtes Gewirr von Trugkölbchen und Hornkraut schützt sie vor den Eltern, die im übrigens mehr auf dem Boden unterwegs sind. Das zugekaufte Weibchen bereitet mir ein wenig Kopfschmerzen, denn es sieht anders aus als das andere. Ihre schwarze Zeichnung ist wesentlich verwischter und ihre Flossen sind nicht durchsichtig, sondern rötlich. Daher wird dieses Weibchen erstmal nicht dran sein. Ich hab den leisen Verdacht, dass es sich nicht um eine Odessa- sondern um eine Sonnenfleckbarbe handeln könnte. Sollte das so sein, war das mein letzter Fischkauf in diesem Laden. Bin zu oft auf die Nase gefallen damit. Ich hoffe nur, dass sie sich nicht kreuzen. Die Jungfische werden jedenfalls erstmal getrennt aufgezogen (die Kleinen aus dem Hälterungsbecken krieg ich eh nicht eingefangen...)
Allerbeste Grüße
Angela



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Freitag, 12. August 2011, 09:42

Seit gestern abend sitzt ein Pärchen im Laichbecken und ganz offenbar finden sie die Atmosphäre sehr erotisch ;-) Ich seh sie ständig zusammen, umeinander rumwuseln und kann sogar Laichvorgänge beobachten. Dann purzeln ein paar gelblich-durchsichtige Eier durchs Wasser, verfangen sich teils in den Pflanzen und kullern teils ganz vorschriftsmäßig unters Laichrost. Inwieweit sie gefressen werden, kann ich so nicht sagen. Unmittelbar nach dem Laichen interessieren sich die Fische jedenfalls nicht die Bohne für die Eier.
Im Hälterungsbecken dasselbe Spiel. Die beiden jagen sich gegenseitig, schwimmen Seite an Seite, das Männchen stupst und beknuppert das Mädel im Bereich der Afterflosse und relativ häufig schießen sie durchs Pflanzendickicht und hinterlassen ein paar Eier. Meine Bedenken, es könnte sich um eine Sonnenfleckbarbe handeln statt einer weiblichen Odessabarbe, schwinden langsam. Allerdings soll es ja vorkommen, dass eng verwandte Arten miteinander laichen, wenn kein passenderer Partner da ist. Stünde die Frage im Raum, ob sie sich kreuzen oder ob die Eier schlicht nichts werden.
Die Larven haben mich nun doch zu sehr gereizt, ich hab sie eingefangen. Sie schwimmen jetzt in meiner Breeding Box, die ich schon erfolgreich für die Panzerwelse verwendet hatte. Allerdings hab ich des Geblubbers wegen keine Luftpumpe angeschlossen, um das Wasser umzuwälzen, sondern ein Stück Luftschlauch vorn in den Auslauf des Filters gesteckt, so dass ein dünner, nicht zu starker Wasserstrom in die Box gelangt. Ich hab natürlich nicht wirklich mitgezählt beim Einfangen, aber es werden so ungefähr 10 Larven sein. Eine ist leider bei der Aktion zu Schaden gekommen, da sieht man mal wieder, wie empfindlich die Minis sind. Eine ganz frisch geschlüpfte Larve, die noch senkrecht an der Scheibe klebte, konnte ich nicht einfangen. Hatte auch zuviel Angst, sie ebenfalls zu töten. Da es ihre älteren GEschwister aber sehr gut geschafft haben, lass ich einfach passieren, was passiert.
Bin grad etwas unsicher, wie ich jetzt weitermachen soll. Weibchen austauschen? Erstmal warten, was sich im Laichbecken tut, wenn die Eltern heute abend rauskommen? Schlüpfen lassen und in die Box übersiedeln? Schön wäre es, wenn ich ne ordentliche Kamera hätte und Fotos machen könnte....
Allerbeste Grüße
Angela



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Samstag, 13. August 2011, 21:10

Aus den relativ zahlreichen Eiern im Laichbecken ist wohl größtenteils nichts geworden. Ich sehe viele weiße Klümpchen rumliegen, allerdings fehlen auch welche an Stellen, wo ich zuvor klare Eier gesehen hatte. Da keine Wasserbewegung herrscht (Fehler Nr. 1?), müssen sie also geschlüpft sein. Fehler Nr. 2 dürfte die zu geringe Temperatur gewesen sein, es waren knapp 25°C im Becken. Gelesen hab ich von 27°C zur Zucht, wollte aber die Heizung nicht zu schnell hochdrehen, da sie ein kleines bisschen überdimensioniert ist und ich keine Fischsuppe kochen wollte. Hab sie schon hochgedreht und werde noch ein paar Tage warten, für den Fall, dass es doch Larven gibt. So frisch geschlüpft sind sie ja nicht zu sehen.
Im Hälterungsbecken schwimmen die verbliebenen, schon recht großen Larven, bereits ganz ungeniert im Freiwasser. Den Altfischen scheinen sie egal zu sein, ich hab jedenfalls noch keinen aktiven Jagdversuch beobachtet. Das Paar aus dem Laichbecken wohnt derzeit mit ein paar jungen Diamanten in einem anderen Becken. Hoffentlich krieg ich sie wieder eingefangen, dieses Becken hat eine große Wurzel mit vielen Verstecken... Ein weiterer Versuch wird definitiv folgen! Allerdings erscheint es mir immer noch am einfachsten, einfach die Larven aus dem Hälterungsbecken einzusammeln bzw. hochkommen zu lassen. Der Traum von einem Aufzuchtbecken voller wuselnder Minifische ist aber noch ausgeprägt vorhanden, ich will das einfach mal so haben!
Die Kleinen in der Box sind permanent dick und rund, Mikrowürmchen sei dank. Die Würmchen überleben ewig, bleiben aber am Boden, wo sie einen wabernden Teppich bilden. Für reine Oberflächenfische ungeeignet, aber für die Barben, die bereits ganz jung sehr Richtung Boden orientiert sind, perfekt. Dazu gibts täglich Flüssig- und Staubfutter zur Abwechslung und Gewöhnung, wenn sie groß genug sind, werde ich ihnen auch Artemianauplien geben.
Allerbeste Grüße
Angela



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Sonntag, 14. August 2011, 20:46

Hmm. Scheint eigentlich keinen weiter zu interessieren... Naja, ich schreibe trotzdem weiter.
In Anbetracht der doch beachtlichen Anzahl Larven, die im Hälterungsbecken erscheinen, hab ich meine Strategie etwas geändert. Männchen und Weibchen sind erstmal für ein paar Tage getrennt, die Damen bei den Kindern (wie sich das gehört.. :P ) und die Herren im Nachbarbecken. Die zwei zeigen grad ihre ganze Rivalität, kämpfen mit vollem Körpereinsatz. Hab ihnen erstmal Dunkelkur verordnet, denn sie schlagen sich mit den Köpfen und beißen sich. Dem Antennenwels scheint das auch zu bunt zu werden, er fährt ab und an mal dazwischen. Die Mädels sind da gelassener, wahrscheinlich mal ganz froh, ihre Ruhe zu haben. Sie werden in den nächsten Tage gut gefüttert und bekommen dadurch hoffentlich wieder einen ordentlichen Laichansatz. Dann dürfen die Herren nach Hause und ihres Amtes walten. Danach gehts dann für alle ins Nachbarbecken und ich schau mal, was so an Larven dabei rumkommt. Die Kleinen aus der Box werde ich dann vermutlich auch wieder rauslassen. Sie entwickeln sich zwar prächtig, aber mehr Platz ist dann doch schöner. Eine der Larven, die ich nicht einfangen konnte, kann man fast schon als Jungfisch bezeichnen. Auch alle anderen (es sind mindestens 4 im Becken und es kommen gelegentlich ganz kleine hinzu) wachsen und gedeihen trotz der allgegenwärtigen Fressgefahr ganz hervorragend. Es scheint reichlich Nahrung in den Pflanzen zu geben, denn auch ohne Zufütterung sind sie immer gut genährt. Natürlich füttere ich aber jeden Tag Staubfutter oder Mikrowürmchen! Allerdings weiß ich nicht, ob ich nicht demnächst ein paar Tage wegfahre, das wird sich im Laufe der Woche noch finden. Falls ja, ist es für mich beruhigender, die Kleinen halbwegs im Futter zu wissen.
Die Infusorien wollen nicht so recht, sind aber auch nicht nötig. Im Vergleich zu Regenbogenfischen sind frisch geschlüpfte Odessas riesig und vor allem fangen sie erst nach etlichen Tagen überhaupt mit Fressen an, wogegen Regenbögen sofort Futter brauchen.
Allerbeste Grüße
Angela



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aeterna

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Montag, 15. August 2011, 08:57

und ob es interessiert. :D
Schreib nur schön weiter.

ich habe nur nichts sinnvolles dazu beizutragen. Also lass ichs lieber :rolleyes:

Angelique

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Dienstag, 16. August 2011, 07:25

Ich brauch endlich ne ordentliche Kamera! Hab gestern sowohl mit meiner ollen Gurke als auch mit der Cam meines Schatzes versucht, die Kleinen für euch einzufangen, aber die Ergebnisse sind eher mau... Ich werd sie trotzdem hochladen, sobald das klappt, im Moment hab ich technische Probleme.
Im Laichbecken hab ich gestern abend eine noch klebende Larve entdeckt und es ist mir gelungen, sie in die Breeding Box zu stecken. Kann aber nicht sagen, ob es ihr gut geht, hab sie nicht mehr sehen können im Pflanzengewirr. Heute morgen dann sah ich zwei weitere Larven, eine klebend, die andere bereits freischwimmend. Hole meine Fangglocke, um sie ebenfalls umzusetzen, doch als ich anfangen will, fallen mir noch etliche weitere Larven auf, wiederum einige klebend, einige freischwimmend. Muss ne gute Handvoll sein. Das Umsetzen hab ich mir dann gespart und stattdessen eine Durchlüftung installiert und einen Spritzer Flüssigfutter gegeben. Es findet sich aber bereits einiges an Futter im eigentich kahlen Becken. Beim Durchleuchten mit der Taschenlampe sieht man es winzig rumwuseln. Bin ja mal gespannt, wie sich die Kleinen entwickeln. Erst jetzt im Vergleich fällt so richtig auf, wie viel die älteren Larven bereits gewachsen sind. Sie sind bereits gut doppelt so groß!
Heute abend dürfen die Männchen wieder zu ihren Weibchen, die schon wieder ordentlich rund geworden sind. Hoffentich sind sie clever genug, sich auch fangen zu lassen!
Allerbeste Grüße
Angela



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Dienstag, 16. August 2011, 20:14

So, nach einigen Widerworten sind nun beide Herren wieder bei den Damen, die sich erstmal nicht wieder einkriegen konnten. Im Moment hockt die ganze Viererbande hinten im dunkelsten Eck. Ich kann nix sehen aber vermutlich wird heute nicht mehr viel passieren.
Im Laichbecken sitzen die Lärvchen auf den Steinen und warten, dass sie größer werden, vermute ich mal. Ob sie schon fressen, kann ich nicht beurteilen, tote konnte ich aber nicht sehen.

Und hier nun die versprochenen Bilder mit einer geborgten Kamera, die als einzigen Makel hat, dass man nicht manuell fokussieren kann. Sie kann wirklich nah ran, findet aber manchmal die Kratzer am Plaste interessanter als die Larve dahinter...
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Falls es manchmal schwer zu finden ist: Ich hab die Bilder so zugeschnitten, dass das Objekt der Begierde ziemlich in der Mitte ist. Ansonsten nachfragen ;-)
Allerbeste Grüße
Angela



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Mittwoch, 17. August 2011, 04:09

Sweet.. :-)

LG Patrick und Diana

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Donnerstag, 18. August 2011, 21:28

Den Zwergen gehts prächtig! Sie sind ständig kugelrund, ich hab bald Angst dass sie platzen! Da sieht man mal wieder den Vorteil einer NICHT sterilen Aufzucht. Bin auch im "echten Leben" keine Sagrotan-Mutti, meiner Meinung nach gehört ein Körper einem gewissen Keimdruck ausgesetzt, soll er nicht schwächlich und anfällig werden.
Auch die Babys im Laichbecken wachsen und gedeihen. DIe DUrchlüftung hab ich ausgemacht, weil ich davon KOpfschmerzen gekriegt hab. Seither halten sich die Larven nicht mehr versteckt, sondern schwimmen frei im Wasser, das offenbar von einer Menge Miniviechkram belebt wird. Denn auch hier seh ich runde Bäuchlein und muntere Minifische. Das Wasser ist auch leicht trüb. Ich gebe trotzdem täglich einen Spritzer Flüssigfutter rein. Eigentlich wollte ich das geschätzte Dutzend aus dem kleinen Laichbecken zu den größeren Geschwistern ins Aufzuchtbecken setzen, aber der Tag ist schon wieder plötzlich alle... Kaum hatte ich angefangen, mich am Aufzuchtbecken zu schaffen zu machen, ging das LIcht aus. Ich konnte grade noch feststellen, dass sich ein paar Larven hinter die Filtermatte verirrt haben - wie auch immer sie das geschafft haben. Die werde ich morgen wohl absaugen müssen, schätz ich. Keschern lassen sie sich in dem engen Raum nicht.
Grob überschlagen haben die Kleinen anzahlmäßig mit Sicherheit die 30 geknackt, vielleicht sinds sogar noch mehr. Ich kann sie sehr schlecht erkennen im Pflanzendickicht, vor allem die frisch geschlüpften sieht man ja nicht. Die ältesten bekommen schon dunkle Punkte am Schwanz, die jüngsten sind grade mal durchsichtige Striche mit zwei Fliegenschissen als Augen :-D
Allerbeste Grüße
Angela



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