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1

Sonntag, 31. Januar 2010, 15:51

Neonkrankheit, was nun?

Schönen guten Tag!

Bin zwar nicht ganz ungeübt im Umgang mit meinem AQ, habe aber ein bzw. 35 kleine Probleme. Meine Neons haben leider die Neonkrankheit und jetzt bin ich 35 mal überfragt wie ich darauf reagieren soll. Also wie ich den 35 helfen kann.

4 Fische sind schon verendet und einer schwimmt bleich und mit unterbrochenem Neonband rum. Sind aber alle sonst gut drauf, keine Trägheit, Futter schmeckt und es sondert sich keine ab. Komisch, oder. WW´s sind i.O. Temp. 25°C. Und nein, sie sind nicht überbesetzt!

Wer kann mir hilfreiche Tipps geben? Wäre Schade um die Fischchen wenn sie alle hops gehen.

Vielen Dank!

LG Naddl

Steffi

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2

Sonntag, 31. Januar 2010, 16:13

Hallo Naddl

Muss dir leider mitteilen das diese Krankheit (bzw. noch nicht bekannt) noch unheilbar ist.
Ursache ist ein Parasit im Muskelgewebe die Muskelstränge beschädigen und es
dadurch zu der Weißfärbung kommt.

Du kannst jetzt viele WW machen und damit die Haltungsbedingungen so gut wie möglich
zu verbessern, denn dann kann es sein das sie die Krankheit gut überstehen...
Die kranken bzw. die Fische die schon deutliche Symptome zeigen (absonderung, Flecken, Blässe und
Flosseneinschmelzungen..), würde ich
rausholen und in Frischwasser tun, aber bitte auch etwas anpassen.
Vlt hilft das ja, so habe ich es auch immer bei der Rotfleckenkrankheit gemacht und so
meinen Corybestand gerettet...
Würde auch sehr Nährreiches Futter anbieten und vlt. auch mal eher etwas
was das Wasser nicht so belastet...

Da sie diesen Parasit schon in sich tragen ist es am besten wenn man von vornherein
bestmögliche Bedingungen der Fische erfüllt. Also schon
prophylaktische Maßnahmen einhälst (Richtige Einrichtugn, Temperatur, Futter,Vermeiden von Stress-
situationen...).

Welche Beckengröße hat denn dein AQ und gab es in letzter Zeit Stress, was auf die
Fische Auswirkungen gehabt haben könnte? Sind noch weitere Fische mit im Becken (evtl.Salmler)?
MFG Steffi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Steffi« (31. Januar 2010, 16:19)


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3

Sonntag, 31. Januar 2010, 16:45

Vielen lieben Dank!

Hab ein 150 l Becken und nur die Neons drin. Ach ja, noch 2 Apfelschnecken Aber die zählen ja nicht.

Futter gibt es alle 2-3 Tage Flockfu, TK-Fu (rote Mülas aber eher selten) und frische Artemia.

Na dann, Wasser wechseln und Daumen drücken.

LG Naddl

Steffi

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4

Sonntag, 31. Januar 2010, 17:14

Hallo Naddl

Ja also das hört sich gut an. Vom Futter als auch die Größe. Gibts auch genügend Pflanzen wo sie
auch Rückzugsmöglichkeiten haben?? Aber füttern tust du täglich, weil da alle 2-3Tage...
Ich wünsche dir viel Glück und drücke den Neons die Daumen. Hoffe es sind alles kleine
Kämpfer...
Nicht den Kopf hängen lassen, vlt. werden sie wieder. :thumbsup:
MFG Steffi

Aquaristik-Basti

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5

Sonntag, 31. Januar 2010, 17:14

Hallo,

ist es ein Artenbecken (ph 5,35)?

Kann sein das allein der niedrige PH Wert zur Besserung hilft bzw dann die Gerbsäuren.

Steffie hat mit dem futter recht, fütter viel Eiweißhaltiges und Proteinreiches, das hilft zur regenerierung, aber pass auch auf das es nicht zuviel wird.

Es wäre auch zu klären ist es die "echte Neonkrankheit" oder die "falsche Neonkrankheit", beide haben unterschiedliche Ursachen bzw Erreger.

Während sich allerdings die falsche in dickbäuchigkeit, blasheit und apatie zeigt, zeigt sich die echte eben in den unterbrochenen Bändern, was auf die echte schließen lässt.

In dem Fall, musst du umgehend alle Neons töten!

Das Becken ist leerzuräumen und zu desinfizieren tust du dies nicht, tritt die Krankheit von neuem auf.
Richtig ist das sich die Erreger im Muskelgewebe befinden und sich von dort Sporenartig vermehren.

Heilung ist nicht möglich!

Tut mir sehr leid aber es bleibt dir keine Alternative und auch wenn deine Neons noch keine Symptome zeigen, glaube mir, sie haben es alle!

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Steffi

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6

Sonntag, 31. Januar 2010, 17:22

Hi Basti

Sie schrieb ja das die Bänder unterbrochen sind also ist wohl die
Schlussfolgerung draus das es sich um die echte Handelt. Genauso das es ein Artenbecken ist.
Ich würde sie aber nicht töten, bei der Rotfleckenkrankheit gibt es auch keine
Hoffnung und meine haben es alle geschafft.
Außerdem tragen viele Salmler den Parasit ihr Lebendlang in sich und er kann ausbrechen...
Es kommt halt immer auf die Halterung oder schlechte Bedingungen oder sonst was
drauf an...
Die Hoffnung stirbt zuletzt und was hat sie verloren. Wenn sie alle sterben kann sie
das Becken immer noch leeren...Wenn es nochmal auftritt dann ebenfalls.
Meinst du das es Notwendig ist?

PS.: Bastilein ich heiße immernoch Steffi (ohne das e) fg :thumbsup:
MFG Steffi

7

Sonntag, 31. Januar 2010, 17:35

Danke euch zweien!

So wie es Steffi schreibt werde ich es auch versuchen! Entweder sterben alle oder es kommen welche durch! Ich und meine kleine Scharr werden kämpfen.

Pflanzen sind genug drin, hab mir unter anderem die Wasserlinse eingeschleift, haben somit also nicht zu viel Licht. Filter läuft auch unter Torf, mein ph-Wert liegt bei 6,2 (sinkt aber wieder da der Torf frisch ist).

Welches Futter würdet ihr mir empfehlen, den bei der Menge bekommt man ja ne Macke. OK, ich fütter wieder täglich, wobei ich mit alle 2 Tage gute Erfahrungen gemacht habe. Aber ich hab um Hilfe gebeten, somit werde ich es auch so probieren.

Tschau und schönen Abend noch!

Ach ja, das unterbrochene Band hatte bis jetzt nur einer und der ist vorhin leider ausgezogen ;( .

Naddl

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8

Sonntag, 31. Januar 2010, 17:55

Hi Naddl

Ja diese verdammten Wasserlinsen, die wird man leider auch nicht so leicht los.
Habe schon unzählige male sie alle wirklich alle jede kleinste abgesammelt.
Aber hoffnungslos kommen immer wieder. Man brauch nur die glitzekleinste übersehen.
Denn dadurch das sie sich teilen vermehren sie sich so schnell.

Die frischgeschlüpften Artemia sind schon sehr gut. Ist für mich eines der besten Futtermöglichkeiten...
Ansonsten sind noch Cyclops super, da sie auch so flink sind müssen sich die Fische (jagdinstinkt wird geweckt)
beim fangen doch etwas mehr anstrengen und Nährreich sind sie auch. Wenn du an lebende herran kommst wäre super,
da ich zurzeit nicht ran komme, müssen sie mit Cyclopseeze vorlieb nehmen.
Ansonsten fütter ich immer noch Spirulina, Dekapsulierte Artemia, Trockenfutter (gibt es auch schon gute Sorten, aber ich
nehme nur noch wenig) und Lebendfutter (Züchte vieles selbst, da weiß ich wenigstens "was drin ist").
Enchyträen, Mikros kannst du füttern aber nicht so oft da sie sehr Fetthaltig sind.
Wasserflöhe gehen auch, aber sind halt sehr Nährstoffarm...

Kannst auch Mülas füttern, ich verzichte aber auch auf diese da ich danach immer Krankheitsfälle und
Todesfälle im Becken hatte. Aber wenn du keine schlechten Erfahrungen gemacht hast, dann mach es ruhig.
Besser als rote sind aber die weißen oder noch besser die schwarzen Mülas.

Pausen lege ich auch immer ein, meist wenn sie viel Lebendfutter bekommen haben oder so fetthaltiges wie
Mirkos oder Enchyträen...
1Tag (vlt. auch mal2) die Woche ist ok. Aber sie sollten nicht ständig hungerleiden...weißt ja sicher selbst wie es ist.
MFG Steffi

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9

Sonntag, 31. Januar 2010, 18:06

Hallo,

bei dem Futter stimme ich zu das können wir so stehen lassen.

Gut finde ich eure Meinungen kämpfen muss man schon ist richtig.

Allerdings muss ich auch aufzeigen das die Überlebenschancen sehr gering sind, versprich mir aber das du sie nicht leiden lässt ja?

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10

Sonntag, 31. Januar 2010, 18:18

Ihr Lieben,

ich will noch ein Buch empfehlen, die Vorraussetzung ist zwart ein Mikroskop, habe ich aber auch nicht naja...

Jedenfalls ein sehr gutes Buch:

[buecher='Erkrankungen der Aquarienfische','Das Buch erklärt in Bild und Schrift sehr gut allemöglichen Krankheiten, allerdings recht kompliziert und ausführlich.']3-489-52016-5[/buecher]

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